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PHAR­MA­DIA­LOG – KOM­MEN­TIE­RUNG DURCH BAH, BIO DEUTSCH­LAND, BPI, VFA UND PRO GENERIKA

Phar­ma­dia­log – Die Arbeit beginnt jetzt

Am 12.4.2016 hat die Bun­des­re­gie­rung ihren Bericht zum Phar­ma­dia­log vor­ge­legt. Die betei­lig­ten Res­sorts waren das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit, das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung und das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Energie.

Posi­tiv bewer­ten die betei­lig­ten Phar­ma- und Bio­tech­no­lo­gie-Ver­bän­de, dass die Bun­des­re­gie­rung gemein­sam mit der Indus­trie, der Wis­sen­schaft und der Gewerk­schaft IG BCE Wei­chen­stel­lun­gen für den Gesund­heits­stand­ort Deutsch­land dis­ku­tiert hat. Auch der Spit­zen­ver­band der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen sowie der Gemein­sa­me Bun­des­aus­schuss saßen bei den für sie ent­schei­den­den Punk­ten mit am Tisch. Dabei ging es allen Betei­lig­ten nicht um den Aus­tausch von For­de­run­gen, son­dern um das gemein­sa­me Erar­bei­ten von Lösungen.

Die Ver­bän­de begrü­ßen, dass die Bun­des­re­gie­rung die Bedeu­tung der phar­ma­zeu­ti­schen und der Bio­tech­no­lo­gie-Indus­trie für die Arz­nei­mit­tel­ver­sor­gung, die Lebens­qua­li­tät von Pati­en­ten und den Wirt­schafts­stand­ort aus­drück­lich aner­kennt. Die gegen­sei­ti­ge Wert­schät­zung ist für eine Bran­che wich­tig, die Mit­ver­ant­wor­tung im Gesund­heits- und Sozi­al­sys­tem übernimmt.

Der Bericht der Bun­des­re­gie­rung ist das ers­te Ergeb­nis des Phar­ma­dia­logs und benennt Hand­lungs­fel­der über Res­sort­gren­zen hinweg.

Einig­keit besteht zwi­schen den Dia­log­part­nern beim The­ma Anti­bio­ti­ka und sei­ner natio­na­len und glo­ba­len Dimen­si­on: Die Dia­log­part­ner haben sich unter ande­rem dar­auf ver­stän­digt, Auf­klä­rungs­in­itia­ti­ven zu unter­stüt­zen und die Ent­wick­lung neu­er Anti­bio­ti­ka in Pro­dukt-Ent­wick­lungs­part­ner­schaf­ten vor­an­zu­trei­ben. Auch die Ent­wick­lung und der Ein­satz von Schnell­tests zur ziel­ge­nau­en Anwen­dung von Anti­bio­ti­ka sol­len geför­dert werden.

Kon­tro­ver­se The­men sind nach wie vor die Nach­jus­tie­rung der frü­hen Nut­zen­be­wer­tung und der Erstat­tungs­be­trags­ver­hand­lun­gen, eine rück­wir­ken­de Preis­fest­set­zung für Inno­va­tio­nen, die Ver­bes­se­rung der Rah­men­be­din­gun­gen für die Wei­ter­ent­wick­lung bekann­ter Wirk­stof­fe und die Fra­ge, wie eine stär­ke­re Ori­en­tie­rung von Gene­ri­ka-Aus­schrei­bun­gen an der Ver­sor­gungs­si­cher­heit erreicht wer­den kann.

Des­halb gilt es jetzt, gemein­sam ein aus­ge­wo­ge­nes und zukunfts­fä­hi­ges Maß­nah­men­pa­ket zu erar­bei­ten. Die Vor­aus­set­zun­gen dafür sind gege­ben, denn die Bun­des­re­gie­rung setzt die Gesprä­che mit den Dia­log­part­nern fort. Das Ziel des Phar­ma­dia­logs bleibt: Die Stär­kung des Forschungs‑, Pro­duk­ti­ons- und Wirt­schafts­stand­or­tes Deutsch­land, damit die Pati­en­ten auch in Zukunft eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Ver­sor­gung erhalten.

Medi­en­kon­tak­te 

BAH
Hol­ger Wan­nenwetsch
Tele­fon 030 3087596 122
wannenwetsch@bah-bonn.de

BIO Deutsch­land
Dr. Clau­dia Engl­brecht
Tele­fon 030 726 25 132
englbrecht@biodeutschland.org

BPI
Julia Rich­ter
Tele­fon 030 27909 131
j.richter@bpi.de

Pro Gene­ri­ka
Bork Brett­hau­er
Tele­fon 030 8161609 10
bretthauer@progenerika.de

vfa
Dr. Jochen Stemm­ler
Tele­fon 030 20 604 203
j.stemmler@vfa.de

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