Unser Glossar

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Kran¬≠ken¬≠kas¬≠sen schrei¬≠ben einen sehr gro¬≠√üen Teil ihres Bedarfs an Gene¬≠ri¬≠ka euro¬≠pa¬≠weit aus. Wenn Gene¬≠rikaun¬≠ter¬≠neh¬≠men die Ver¬≠si¬≠cher¬≠ten die¬≠ser Kran¬≠ken¬≠kas¬≠se mit Arz¬≠nei¬≠mit¬≠teln ver¬≠sor¬≠gen wol¬≠len, m√ľs¬≠sen sie an die¬≠sen Aus¬≠schrei¬≠bun¬≠gen teil¬≠neh¬≠men. Bei den Aus¬≠schrei¬≠bun¬≠gen erh√§lt aus¬≠schlie√ü¬≠lich der Her¬≠stel¬≠ler den Zuschlag und damit den Ver¬≠sor¬≠gungs¬≠auf¬≠trag, der den h√∂chs¬≠ten Rabatt bie¬≠tet. Der Apo¬≠the¬≠ker ist dann bei der Rezept¬≠vor¬≠la¬≠ge des Pati¬≠en¬≠ten gesetz¬≠lich dazu ver¬≠pflich¬≠tet, aus¬≠schlie√ü¬≠lich das Arz¬≠nei¬≠mit¬≠tel abzu¬≠ge¬≠ben, f√ľr das ein Rabatt¬≠ver¬≠trag zwi¬≠schen einer Kran¬≠ken¬≠kas¬≠se und einem Her¬≠stel¬≠ler besteht. Ein Rabatt¬≠ver¬≠trag gilt im Regel¬≠fall f√ľr zwei Jah¬≠re. Danach wird er erneut aus¬≠ge¬≠schrie¬≠ben und wie¬≠der¬≠um kommt nur das Ange¬≠bot mit dem h√∂chs¬≠ten Rabatt zum Zuge.

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Das Sozi¬≠al¬≠ge¬≠setz¬≠buch V (SGB V) sieht vor, dass der GKV-Spit¬≠zen¬≠ver¬≠band (Dach- und Lob¬≠by¬≠or¬≠ga¬≠ni¬≠sa¬≠ti¬≠on der gesetz¬≠li¬≠chen Kran¬≠ken¬≠kas¬≠sen) und die Kas¬≠sen¬≠√§rzt¬≠li¬≠che Bun¬≠des¬≠ver¬≠ei¬≠ni¬≠gung (KBV) j√§hr¬≠li¬≠che Vor¬≠ga¬≠ben f√ľr die Aus¬≠ga¬≠ben¬≠ent¬≠wick¬≠lung bei Arz¬≠nei¬≠mit¬≠teln und kon¬≠kre¬≠te Ma√ü¬≠nah¬≠men zur Ver¬≠bes¬≠se¬≠rung der Wirt¬≠schaft¬≠lich¬≠keit der Arz¬≠nei¬≠mit¬≠tel¬≠ver¬≠sor¬≠gung ver¬≠ein¬≠ba¬≠ren. Die Rah¬≠men¬≠vor¬≠ga¬≠ben sind die Grund¬≠la¬≠ge der Arz¬≠nei¬≠mit¬≠tel¬≠ver¬≠ein¬≠ba¬≠run¬≠gen auf Lan¬≠des¬≠ebe¬≠ne.

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Bei der Abga¬≠be von Arz¬≠nei¬≠mit¬≠teln hat sich der Apo¬≠the¬≠ker an zahl¬≠rei¬≠che gesetz¬≠li¬≠che Vor¬≠ga¬≠ben zu hal¬≠ten, die das Ziel einer wirt¬≠schaft¬≠li¬≠chen Arz¬≠nei¬≠mit¬≠tel¬≠ab¬≠ga¬≠be ver¬≠fol¬≠gen. H√§lt sich der Apo¬≠the¬≠ker nicht an die¬≠se Vor¬≠ga¬≠ben, wird er von den Kran¬≠ken¬≠kas¬≠sen reta¬≠xiert, d.h. die Kran¬≠ken¬≠kas¬≠sen for¬≠dern die an ihn gezahl¬≠ten Ver¬≠g√ľ¬≠tun¬≠gen f√ľr die von ihm abge¬≠ge¬≠be¬≠nen Arz¬≠nei¬≠mit¬≠tel ganz oder teil¬≠wei¬≠se zur√ľck.

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Richt¬≠gr√∂¬≠√üen sind Durch¬≠schnitts¬≠wer¬≠te, die den √Ąrz¬≠ten die Ober¬≠gren¬≠ze der Arz¬≠nei¬≠mit¬≠tel¬≠aus¬≠ga¬≠ben pro Kalen¬≠der¬≠jahr und pro Pati¬≠ent vor¬≠ge¬≠ben. Sie wer¬≠den arzt¬≠grup¬≠pen¬≠spe¬≠zi¬≠fisch und fall¬≠be¬≠zo¬≠gen berech¬≠net. Je mehr Pati¬≠en¬≠ten ein Arzt hat, umso gr√∂¬≠√üer wird das Richtgr√∂√üenvolumen.

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