Unser Glossar

Sie suchen einen Fachbegriff rund um das Thema Arzneimittelversorgung oder sind

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Jedes Arz¬≠nei¬≠mit¬≠tel muss vom Her¬≠stel¬≠ler mit einer Packungs¬≠bei¬≠la¬≠ge aus¬≠ge¬≠stat¬≠tet wer¬≠den. Die Packungs¬≠bei¬≠la¬≠ge ent¬≠h√§lt alle wich¬≠ti¬≠gen Infor¬≠ma¬≠tio¬≠nen rund um das Arz¬≠nei¬≠mit¬≠tel, so z. B. wie oft es wann ein¬≠ge¬≠nom¬≠men wer¬≠den soll¬≠te, wel¬≠che Neben¬≠wir¬≠kun¬≠gen und Wech¬≠sel¬≠wir¬≠kun¬≠gen mit ande¬≠ren Arz¬≠nei¬≠mit¬≠teln auf¬≠tre¬≠ten k√∂n¬≠nen und in wel¬≠chen F√§l¬≠len es nicht ein¬≠ge¬≠nom¬≠men wer¬≠den darf.

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Erforscht ein Phar¬≠ma¬≠un¬≠ter¬≠neh¬≠men ein neu¬≠es Medi¬≠ka¬≠ment, kann es daf√ľr einen Patent¬≠schutz bean¬≠tra¬≠gen. In der Euro¬≠p√§i¬≠schen Uni¬≠on betr√§gt der Patent¬≠schutz im Regel¬≠fall 20 Jah¬≠re ab Bean¬≠tra¬≠gung. W√§h¬≠rend des Patent¬≠schut¬≠zes d√ľr¬≠fen kei¬≠ne Gene¬≠ri¬≠ka mit iden¬≠ti¬≠schen Wirk¬≠stof¬≠fen ange¬≠bo¬≠ten wer¬≠den. Nach Ablauf des Patents k√∂n¬≠nen Gene¬≠ri¬≠ka auf dem Markt ange¬≠bo¬≠ten wer¬≠den, was zu einem inten¬≠si¬≠ven Preis¬≠wett¬≠be¬≠werb f√ľhrt.

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Auch nach der Zulas¬≠sung wird die Sicher¬≠heit eines Arz¬≠nei¬≠mit¬≠tels wei¬≠ter¬≠hin dau¬≠er¬≠haft √ľber¬≠pr√ľft. Nur so kann bei¬≠spiels¬≠wei¬≠se fest¬≠ge¬≠stellt wer¬≠den, ob Neben¬≠wir¬≠kun¬≠gen auf¬≠tre¬≠ten, die so sel¬≠ten sind, dass sie bei den kli¬≠ni¬≠schen Pr√ľ¬≠fun¬≠gen noch nicht erkannt wur¬≠den. Dies wird Phar¬≠ma¬≠ko¬≠vi¬≠gi¬≠lanz genannt.

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Die Phar¬≠ma¬≠zen¬≠tral¬≠num¬≠mer ist ein in ganz Deutsch¬≠land ein¬≠heit¬≠li¬≠cher Num¬≠mern¬≠code f√ľr Arz¬≠nei- und Hilfs¬≠mit¬≠tel. So wird jedes Arz¬≠nei¬≠mit¬≠tel bzgl. Bezeich¬≠nung, Dar¬≠rei¬≠chungs¬≠form, Wirk¬≠st√§r¬≠ke und Packungs¬≠gr√∂¬≠√üe ein¬≠heit¬≠lich gekenn¬≠zeich¬≠net. Die PZN dient vor allem der Abrech¬≠nung der Arz¬≠nei¬≠mit¬≠tel zwi¬≠schen Apo¬≠the¬≠ke und Krankenkasse.

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Hat der Apo­the­ker phar­ma­zeu­ti­sche Beden­ken bei der Abga­be eines Arz­nei­mit­tels, kann er dem Pati­en­ten unge­ach­tet des Rabatt­ver­tra­ges ein ande­res Arz­nei­mit­tel mit dem­sel­ben Wirk­stoff und der­sel­ben Dosie­rung aus­hän­di­gen (sie­he Rabatt­ver­trag).

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In der Arzt¬≠pra¬≠xis direkt ver¬≠wen¬≠de¬≠te Arz¬≠nei¬≠mit¬≠tel, wie z. B. Impf¬≠stof¬≠fe, R√∂nt¬≠gen¬≠kon¬≠trast¬≠mit¬≠tel und Not¬≠fall-Arz¬≠nei¬≠mit¬≠tel wer¬≠den von den Kran¬≠ken¬≠kas¬≠sen auf Lan¬≠des¬≠ebe¬≠ne gemein¬≠sam √ľber bestimm¬≠te Rah¬≠men¬≠ver¬≠trags¬≠part¬≠ner ein¬≠ge¬≠kauft und der Arzt¬≠pra¬≠xis auf Anfor¬≠de¬≠rung des Arz¬≠tes von den Ver¬≠trags¬≠part¬≠nern zur Ver¬≠f√ľ¬≠gung gestellt.

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Eine Pra¬≠xis¬≠be¬≠son¬≠der¬≠heit liegt vor, wenn in einer Arzt¬≠pra¬≠xis z. B. √ľber¬≠durch¬≠schnitt¬≠lich vie¬≠le Pati¬≠en¬≠ten mit einer beson¬≠ders kos¬≠ten¬≠in¬≠ten¬≠si¬≠ven Behand¬≠lung betreut wer¬≠den. So kann ein Arzt die¬≠se Pra¬≠xis¬≠be¬≠son¬≠der¬≠hei¬≠ten gel¬≠tend machen, um einen finan¬≠zi¬≠el¬≠len Regress der Kran¬≠ken¬≠kas¬≠sen abzu¬≠weh¬≠ren, wenn er die arzt¬≠grup¬≠pen¬≠spe¬≠zi¬≠fi¬≠schen Richt¬≠gr√∂¬≠√üen √ľber¬≠schrei¬≠tet. Die¬≠se wer¬≠den zwi¬≠schen den Kran¬≠ken¬≠kas¬≠sen und den Kas¬≠sen¬≠√§rzt¬≠li¬≠chen Ver¬≠ei¬≠ni¬≠gun¬≠gen ver¬≠ein¬≠bart, um die ver¬≠trags¬≠√§rzt¬≠li¬≠che und damit auch wirt¬≠schaft¬≠li¬≠che Ver¬≠sor¬≠gung der Pati¬≠en¬≠ten sicher¬≠zu¬≠stel¬≠len (sie¬≠he Wirt¬≠schaft¬≠lich¬≠keits¬≠pr√ľ¬≠fun¬≠gen).

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